Sonntag, 17. Februar 2008
vom Eise befreit …
sind Strom und Bäche …
Es ist Februar … Winter in Norwegen. Das heißt, es ist zumeist dunkel und kalt. Doch die letzte Woche gab Anlass zur Freude und Hoffnung. Denn es wehte ein erster Hauch von Frühling durchs Land. So zeigte sich die Sonne nachdem sie sich gegen dicken Frühnebel durtchgesetzt hatte, von ihrer besten Seite und erwärmte promt die Temperaturen von morgentlichen minus 2 auf frühlingshafte 7 Grad zur Mittagszeit. Für uns im Büro war dies Anlass, die Fernster weit aufzureissen und den winterlichen Büromief gegen eine laue Meeresbrise auszutauschen.Dass sich der Frühling nähert, erkennt man dann auch ganz deutlich auf der Straße. Nicht nur dass sich die ersten Turis knipsender Weis durch den Hafen bewegen. Ganz allgemein erkennt man sofort wieder, wer hartgesottener Norweger und wer Zugezogener ist. Wenn die ersten Sonnenstrahlen vom Himmel blinzeln, sind viele Norweger bereits im sommerlichen Outfit unterwegs, während doch die meisten Nichtnorweger noch ins winterliche Kleid einmummeln.
Am deutlichsten ist der kommende Frühling jedoch auf dem täglichen Weg zur/von der Arbeit zu spüren. Denn wo man noch vor wenigen Wochen gegen 08:00 bzw. 16:00 Uhr durch tiefe Dunkelheit stapfte, wird man nun von Tageslicht begleitet. Es ist tatsächlich so, dass man fast zusehen kann, wie die Tage wieder länger werden. Und man fühlt sich mit jedem Tag frischer. Denn wider Erwarten haben sich die kurzen Wintertage doch ziemlich stark auf das eigene Befinden ausgewirkt. Man konnte nicht wirklich etwas dagegen tun, man war einfach müde und träge und es fehlte die rechte Lust an großen Unternehmungen. Ich hatte eigentlich immer angenommen, dass mir das nicht wirklich was ausmacht. Schliesslich waren ja auch in Deutschland die Wintertage reichlich kurz. Doch die nördlichen Breitengrade machen sich doch noch um einiges stärker bemerkbar. Ein Grund mehr, sich auf den Frühling zu freuen.

Besonders frühlingshaft zeigten sich in dieser Woche die Blumenläden (ja auch die gibt es hier) der Stadt. Die hatten sich in den letzten Tagen mächtig ins Zeug gelegt und auch gleich die unmittelbare Umgebung dekorativ in Beschlag genommen. Denn für die norwegisch-holländische Blumenindustrie war die letzte Woche Großeinsatz angesagt. Standen doch mit norwegischem Muttertag (am verg. Sonntag) und dem Valentinstag am Donnerstag rein blumentechnisch gesehen zwei Großereignisse im Kalender.
Strategisch betrachtet war diese Woche von den Blumenbossen sicher nicht ganz clever angelegt – zwei solche Tage in einer Woche?!. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht das gesamte Frühlings-Blümchenpulver verschossen haben.

Vorsicht beim Aufreißen, die Frühlingsluft ist tückisch!
Hallo ihr zwei,
da ich nicht weis ob ihr noch eure E.-Mailadresse habt , muß ich euch hierrüber mal fragen.
Unsere kleine hat es im Bauch nicht mehr ausgehalten und wollt am 28.2. rauskommen, was sie ja auch super gemacht hat…
Schreibt mal eine Mail, damit ihr auch ein paar Bilder bekommen könnt…
Gruß Frank, Anika , Salina