Samstag, 10. Januar 2009
Kaltstart 2009
Wir schreiben das Jahr 2009 … die erste Arbeitswoche des neuen Jahres liegt hinter uns. Ich muss sagen der Start ins neue Jahr fiel reichlich schwer. Nicht genug damit, dass man nach 2 Wochen Ferien nun wieder früh morgens raus ins kalte Dunkel muss. Nein, so begrüßten uns am ersten Morgen minus 12 Grad (jaja, ich weiß in Deutschland gabs noch ‘n paar mehr Grade minus) – dennoch war es hier entgegen aller Klischees seit langem nicht mehr soooo kalt.

Inzwischen sind die Temperaturen wieder im Normalbereich (gestern 7 Grad) angekommen. Dazu wurden fürs Wochenende kräftige Überschwemmungen angekündigt … es bleibt also auch im neuen Jahr spannend.
Die Weihnachtstage haben wir in der alten Heimat bei Weißwurst, Gänsebraten und Entenbrust verbracht. Dazu noch einige Naschereien verdrückt und eingepackt und schon gings wieder zurück in den Norden. Ein paar Tage bei der Familie waren wirklich sehr angenehm und (er)füllend (in vielerlei Hinsicht) – Danke dafür. Glücklicherweise wird am Flugplatz nur das Gepäck auf Übergewicht getestet

Auf dem Heimflug wurden wir von Yvonne begleitet, die sich eine Woche Norwegenurlaub gönnen wollte. Und so haben wir ihr dann auch – wieder in Norge angekommen – eine kleine Norwegeneinführung gegeben. Mussten wir doch das typische Norwegenbild (finster, kalt, Schnee, Elche und Selbstgebranntes am Abend) bestätigen … bis auf letzteres konnten wir auch alles bieten. Finster wird es ohnehin sehr zeitig, kalt wars einigermassen auch, Schnee haben wir bei der obligatorischen Sirdal-Tour ebenfalls erlebt und Elche haben wir unzählige getroffen – als Stofftiere, Aufkleber, Fotos … das musste reichen.

Auf der Suche nach dem Selbstgebrannten haben wir uns dann zum Silvesterabend auf eine Feier bei Einheimischen (mehr oder weniger)Â begeben. Allerdings wurden wir da nicht wirklich fündig … dafür gabs Cocktail aller Coleur … wir haben uns an die leckeren Capis gehalten, welche uns dann auch sicher ins neue Jahr gebracht haben.

Der Neujahrsmorgen begann (fast) mit dem Sonnenuntergang am Strand. Dazu gesellten sich dicke graue Wolken und einige weiße Flocken … sogar hier im norwegischen Flachland – perfekt. Und so war das Land rasch von einer dünnen weißen Schicht überzogen. Herrlich! Zu dumm nur, dass die freien Tage soooo schnell vorüber waren.

Schon bald war wieder Montag und der Alltag hatte uns zurück. Ach ja, die Yvonne haben wir letzten Samstag wieder ins winterliche Deutschland entlasssen – hoffentlich mit vielen positiven Erinnerungen an den kalten, finsteren Norden.
In diesem Sinne: Godt nytt År.
