Dienstag, 25. August 2009

Sommerferien 09-01: Prolog på Jæren

Wir schreiben die letzte Woche im Monat Juli des Jahres 2009. Zwei Menschen packen ihren kleinen Flitzer mit allerlei Camping- und Urlaubskram voll, um sich auf eine Erkundungstour durch den Süden des Landes aufzumachen. Der Himmel ist dunkelgrau, es regnet.

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Wir springen also in den vollgepackten Kleinwagen mit der festen Überzeugung, dass das Wetter eigentlich nur besser werden kann und dass wir ganz sicher was Wichtiges vergessen haben. Unsere kleinen Raubtiere haben wir mit einer 3-Tage-Futter-Vorrats-Maschine ausgestattet und der Sicherheit wegen einmal mehr in die Obhut von Terje übergeben. Von daher sind also keine Probleme zu erwarten – sehr beruhigend.

Kaum sind wir ein paar Kilometer aus der City raus, scheint sich auch unsere größte Hoffnung – die auf besseres Wetter – zu erfüllen: die Sonne kämpft und aus dunkelgrau wird hellgrau, … weiss, …  und so beschliessen wir kurzer Hand, bereits in Jæren (flaches Land, welches sich nach Süden hin zu unzähligen felsigen Hügeln erhebt) einen Zwischenstopp einzulegen, und die nur wenige Wochen zuvor abgebrochene Wanderung zum Steikjæringa zu vollenden.

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Wir haben ja schon einiges gelernt … deshalb haben wir und aus reiner Vorsicht in unsere Regenkluft geworfen, was wie sich kurze Zeit später herausstellte auch sehr sinnvoll war. Denn nachdem zwischenzeitlich sogar zartes Blau durch die Wolken schimmerte, ballten sich diese bald wieder zu einer dicken grauen Front zusammen, aus der es eimerweise Feucht herunter kam.

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Unser Ziel haben wir dennoch erreicht. Mutter Norge heißt die Statue, welche gemeinhin als Steinkjæringa bekannt ist und irgendwann Anfang des vorigen Jahrhunderts mitten in Jæren aufgebaut wurde.

Zurück am Auto, mussten wir uns erstmal wieder trockenlegen – Dank Regenkluft nur oberflächlich. Und so ging es auch bald weiter … je südlicher wir kamen, desto besser waren die Aussichten nach oben. Über Ogna, – Zwischenstopp mit Erforschung der Tunnel und Bunker -

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Sokndalstranden, – ein sehr hübsches kleines Städtchen -

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und die Helleren nahe Flekkefjord ging es weiter nach Süden.

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Und als wir gerade die kleinen Hüttchen unterm großen Fels verlassen, brechen die Wolken über uns herein. Die gute Laune war fürs erste dahin. Trotzdem bogen wir nahe Flekkefjord von der Hauptroute ab, um die Nacht auf Hidra, einer kleinen Insel, zu verbringen. Nach einigem Suchen im dichten Regen, fanden wir schließlich die richtige Fähre und setzten zu unserer Verwunderung völlig gratis nach Hidra über. Dort hatte sich das böse Wetter dann auch erstmal wieder beruhigt, so dass wir unser Zelt erstmalig auf der am wenigsten aufgeweichten Stelle auf dem kleinen Campingplatz – lediglich von einer Truppe schwedischer Biker-Opis bewohnt – aufschlugen.

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Der erste Aufbau ging zwar noch etwas stotternd, aber immerhin im Trockenen von statten. Ebenso konnten wir unser erstes Campingsuppenmahl ohne flüssigen Zusätze von oben einnehmen, ehe wir uns zur wohlverdienten Nachtruhe auf den harten Zeltboden zurückzogen.

2 Kommentare zum Beitrag “Sommerferien 09-01: Prolog på Jæren”

  1. Meerblickzimmer schrieb am 26. August 2009 um 07:08 Uhr:

    jaja, der sommer. der war irgendwann ende juni – anfang juli mal hier. aber danach ist doch scheinbar gleich der herbst gekommen. naja, kann ja nur besser werden … nächstes jahr. sokndalstrand und helleren sind wirklich nett. kennt ihr auf skudeneshavn auf karmøy? ist auch so nettes örtchen ähnlich wie sogndal (auch wenn mich jetzt die locals dafür sicher verhauen würden). bin gespannt wo ihr noch war. grüsse! m

  2. marzl schrieb am 26. August 2009 um 19:08 Uhr:

    Jaja der Sommer ;) Wird ja noch besser … also dranbleiben!
    Klarokennen wir Skudnes, waren schon mehrfach dort – sehr sehr hübsch … erst kürzlich zum Skudnesfestival mit tausenden Booten … Da fällt mir grad auf… darüber gibts gar keinen Bericht?! … Hmmm

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