Dienstag, 01. Dezember 2009
Auf der Suche nach Licht
Heute sinds noch 20 Tage … nein, natürlich nicht bis Weihnachten. Am 21.Dezember ist der kürzeste, sprich finsterste Tag des Jahres. Von da an gehts wieder aufwärts. Wir leben in der dunklen Jahreszeit und es kann einem schon ziemlich aufs Gemüt schlagen, wenn die Sonne auf Kurzarbeit ist und nur noch knapp 5 Stunden(von ca. 10 – 15 Uhr) werkelt.

Da ist es ganz praktisch, dass in der Vorweihnachtszeit vielerorts die Landschaft künstlich erhellt wird. Nun ist hier zwar nicht gerade das Erzgebirgs-Weihnachtsland, aber immerhin: In der Stadt erstahlen die Lichter am Tannenbaum, die Geschäfte haben sich mit Lichtern eingedeckt und auch die Straßen der Innenstadt erstrahlen nach langem Gezancke (die Stadt wollte die Weihnachtsbeleuchtung einsparen), dank dem Engagement privater Sponsoren im Weihnachtsglanz.

Auch im privaten Bereich ziert viele Häuser ein zarter Lichterglanz. Pünktlich zum 1. Advent haben auch wir die Weihnachtsdeko rausgekramt und den großen Schwibbogen im Fenster platziert*. Und da seit ein paar Tagen auch die Außentemperaturen eher winterlich sind, kommt tatsächlich so etwas wie heimelige Weihnachtsstimmung auf.
Natürlich kann all das nicht wirklich gegen den Lichtmangel helfen … trotzVitamin D-Extradosen ist Müdigkeit ein ständiger Begleiter. Ich habe jedoch das Gefühl, dass wir in diesem Jahr viel besser mit der Dunkelheit klar kommen als noch im vorigen Jahr. Vielleicht wirken ja doch die Lichter der Großstadt.
Großstadt – die beste Medizin. Wie dem auch sei … wir lassen uns nicht unterkriegen … schlafen wir halt am Wochenende bis Mittag und freuen uns auf die lichteren Monate des neuen Jahres.

* Mit unserem Schwibbogen fallen wir natürlich ein wenig aus dem Rahmen der Weihnachtsdeko. Üblicher sind hier kleine leuchtetende Sterne (diese haben wir natürlich extra
) oder Lichterketten auf dem Tannenbaum vorm Haus. aber es gibt auch extreme Außnahmen.

Das Beverly – eine wild berüchtigte Kneipe in der Innenstadt – leuchtet seine Gästen den Weg wohl bis in den entlegensten Winkel der Stadt
