Montag, 12. April 2010
Freiluftsaison eröffnet
Endlich Sonne, endlich angenehme Temperaturen, endlich wieder hell – und endlich gibts wieder ‘nen Blogeintrag
Nach einem unglaublich langen und harten Winter und vielen dunklen (licht- und stimmungstechnisch), schweren Wochen (arbeitsmäßig herrscht seit Jahresbeginn Ausnahmezustand – scheinbar haben sich alle Kunden zu einem Flashmob versammelt und decken uns nun mit Arbeit zu)Â ist letzte Woche endlich der Frühling eingekehrt.

Die Nachosterwoche begann passend zum gesamte Osterwochenende ziemlich durchwachsen. Nachdem die Zwiebl schon sei einigen Wochen ihren neuen Geburtstagsdrahtesel mutig durch die Morgentliche Kühle treibt, habe auch ich mich endlich durchgerungen, den guten Vorsätzen nach etwas mehr Bewegung nachzugeben. Dabei erlebte ich gleich zu Wochenbeginn mein persönliches Waterloo. Ja, der Winter war lang und die Bewegung an frischer Luft kam ziemlich kurz. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, über die letzten Wochen und Monate sonderlich eingerostet zu sein. Doch als ich dann am Dienstag (Montag war ja noch frei) das Rad aus der hinteren Garagenecke hervorkramte und mich auf den Weg zur Arbeit machte, kam das böse Erwachen. Besonders auf dem Heimweg wurde die Luft mächtig dünn. Ich habe mich mächtig gequält. Doch mit jedem Tag zeigten Körper und Wetter ansteigende Form. Und mit ein bisschen Training, der täglichen Dosis Frühsport, ein paar Fußballeinheiten und einigen Joggingrunden, ist die Frühlingsspätform sicher bald erreicht.

Am letzten Samstag zeigte sich Mutter Natur von ihrer allerfeinsten Seite – die Sonne strahlte, die Krokusse reckten sich dem stahlendblauen Himmel entgegen, die Vögel spektakelten im Garten und wir rüsteten uns zum ersten Großangriff auf die Natur. Dummerweise stehen wir seit kurzem vor einem Schönwetterdilemma – raus auf See oder rauf aufn Berg?

Diesmal entschieden wir uns für Variante B – die erste Tour des Jahres. Um den von den Straßpazen der ersten Trainingswoche noch leicht angeschlagenen Körper nicht völlig zu überfordern, haben wir eine etwas kürzere Route ausgesucht – zur Aufwärmung sozusagen. Von Dale aus gings zum Bjørndalsfjellet – ne gute Stunde pro Strecke, aber zum Einstig ins Tourjahr doch genau das richtige: mittelschwerer Aufstieg über norwegentypische Wanderpfade … sumpfige Wiesen, steinige Hänge und glatte Felspassagen. Genau das richtige nach einem langen Winter. Wir trafen zwar weder Bären [bjørn] noch Ole Einar (Bjørndalen
… der vom Biathlon ) aber dafür gabs einmal mehr eine fantastische Aussicht zur Belohnung.

Ooohh Mann, wie hab ich das vermisst. Blauer Himmel, Sonnenschein, frische Luft und ab und an eine kräftige Frühlingsbriese – das war nach all den dunklen und sehr arbeitsintensiven Wochen so richtig befreiend fürs Gemüt. Tief durchatmen und die Ruhe und Aussicht geniessen – einfach herrlich. Und weils so gut tat haben wir uns selbst mit einem ersten Frühlingswilkommensgrillwürstchen belohnt.

Von mir aus kanns so weitergehen. Der Frühling ist da – hurraaaaaa!

das sind aber keine thüringer auf dem foto. außerdem sieht man gleich, dass es schon gaaanz schön lang her ist mit dem grillen.
acryl a mid lässt grüßen … aber wir freuen uns mit euch! auch bei uns im hohen norden ist endlich frühling und heute so richtig mit blauem himmel und viiiiel sonne. da heißt es nur noch: tanken, tanken, tanken – falls nach dem frühling wieder winter wird.
Höre ich da den Neid? – keine Berge? keine Sonne? keine Terrasse? keinen Grill? Oooochch – ein bissl Mitleid an die Elbe
Das Angebot an Thüringer Bratwurst ist hier tatsächlich etwas bescheiden. Daher mussten wir auf einheimische Produkte zurückgreifen. Die brauchen dann ein bissl kräftig Farbe weschns dem Geschmack … die Giftstoffe werden ja eh in Senf und Ketchup ertränkt. Aber natürlich kann ein bissl Grilltraining auch nicht schaden – Auf den Frühling!
Hallo, klasse Bilder, zumal eure erste Fruehlingstour eher nach Anstrengung aussieht wenn man sich den Ausblick laenger betrachtet? Wie hoch wart ihr und -viel wichtiger- bei welcher Høhe habt ihr begonnen.Jedenfalls klasse Natur. Topp. Ich beneide euch, obwohl ich im Sueden von N “sitze”. Hier hat der Fruehling auch begonnen, aber die Sonne ist erstmal wieder weg. Viel Regen und vor allem starker Wind. Na haelt die Aschewolke ab
Toller Blog, schaue regelmaessig mit den LeseAugen vorbei. Viele Gruesse aus Mandal.
Hallo Claudia, willkommen im Stavanger-Blog und vielen Dank für die “Blumen” – immer wieder schön, neu Leser zu treffen.
Was unsere erste Tour angeht, so waren die Anstrengungen überschaubar, wie gesagt, erstmal ein bissl warmlaufen.;) Und so hoch wies aussieht, war’s dann auch nicht – laut Tourbuch knapp 300 Meter. Dabei liegt der Parkplatz sicher bei rund 80 Metern. Also alles nicht so wild.
Die Natur in dieser Gegend ist wirklich immer einen Ausflug wert, wobei ich ja der Meinung bin, dass Norwegen erst hinter Stavanger anfängt
Viele Grüße ins Sommerland.
Ich muss ja zugeben, dass ich den Süden auf unserer letzten Tour vergleichsweise langweilig fand, aber ich bin mir sicher auch da gibts einige schöne Ecken … man muss sie nur finden
Von der Art der Würste mal ganz abgesehen, liegen auf dem Grill ganz schön viele davon- für nur 2 Leutchen!
Wieso 2?? Sind doch zu viert
und dafür passt die Anzahl … was aber viel schlimmer ist, wenn du genau hinschaust – da ist nichtmal für jede Wurst ein Brötchen … tztztztz