Mittwoch, 11. August 2010

Elementarferien Teil 1: Sonne

Was macht eigentlich einen tollen Sommer aus. Hierzulande zählen vor allem 3 Dinge: Viel Sonne, viel Eis, viel Wasser … dazu noch ein paar liebe Freunde treffen und ein bissl Natur erleben. Daran hatten wir auch bei der diesjährigen Urlaubsplanung gedacht.

Hütte am Meer

Anders als in den Vorjahren mussten wir in der Hauptferienzeit Urlaub machen … zusammen mit all den anderen sonnenhungrigen Nordländern. Damit wir uns aber nicht mit denen im Süden um die Pool-Liegen streiten müssen, sind wir unserer Linie trei geblieben – Urlaub in Norwegen.

Und so starteten wir gemeinsam mit den Littmanns aus Meerane in die diesjährigen Sommerferien. Das hieß für uns Angeln und Ausflüge in die nähere Umgebung. Bedauerlicherweise hatte auch der Wetterverantwortliche Urlaub eingereicht (… und auch Kachelmann war verhindert) und lag sich sicher irgendwo an der Mittelmeerküste in der Sonne. Jedenfalls waren die ersten Tage eher durchwachsen. Trotzdem haben wir das beste drausgemacht, die Littmänner und -frauen waren tapfer und auch die Fischausbeute war beachtlich.

Seelachs auf Bestellung

Da sich aber die Wetteraussicht mit der Abreise der Gäste nicht wirklich änderten, überdachten wir unsere ursprünglichen Pläne und machten uns doch noch auf den Weg in den Süden. Kristiansand war das Ziel. Dort hatten wir im vorigen Jahr einen sehr schönen Campingplatz mit Sandstrand entdeckt. Also wurde unser kleiner Flitzer wieder mit Campingausrüstung vollgepackt und los gings gen Süden. Unterwegs gabs wettertechnisch jede Menge Abwechslung und bei der Ankunft hingen dicke Regenwolken über Kristiansand – hatte uns die Wettervorhersage einmal mehr veralbert? Zu allem Überfluß war der Campingplatz restlos voll und wir bekamen lediglich einen Platz auf ‘ner benachbarten Kuhweide-ähnlichen Wiese am Straßenrand angeboten. Diesen lehnten wir dankend ab und machten uns auf die Suche nach einem Plätzchen fürs Zelt.

Zelt-Platz

Fündig wurden wir schließlich im Feriensenter Kristiansand … ein Platz an der Klippe, bissl windig gelegen aber gerade groß genug für unser Falthaus. Noch während des Aufbaus öffneten sich die Schleusen, begleitet von einem kräftigen Wind. Wir vollendeten halbnass die Bauarbeiten und nutzten die Unannehmlichkeiten zur Nahrungssuche und einer ersten Runde durchs Zentrum von K. Und siehe da, nachdem wir vorbildlich aufgegessen hatten, riß auch der Himmel auf und die Sonne wagte einen schüchternen Blick.

Ferien in Kristiansand

Am nächsten Morgen wurden wir von Sonnenschein und einem lauwarmen Südwind geweckt. Und so machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf, um durch die City und das Umland zu marschieren – Posebyen (die rechteckig angelegte Altstadt), Baneheia und Odderøya (beide Gebiete sehr gut zum entspannten Wandern geeignet).

Blick auf Kristiansand

Schnell kamen so wieder ein paar Kilometer Fußmarsch zusammen und wir hatten uns eine ordentliche Portion Grillmat (Leckeres vom Grill) verdient.

Tagsdarauf erwartete uns wettertechnisch ein ähnliches Bild: Sonne, ein paar Wolken und ein bissl Wind. Also hieß es raus zum Wassersport. Paddeln war angedacht. Leider war der Bootsverleih nicht mehr zu finden, so dass wir den Tag ganz entspannt mit Sonne, Strand, einem spannenden Buch (jeder hatte eins) und den Annehmlichkeiten des Feriensenters (Strand, Eis und Minigolf) verbrachten.

Strand am Feriensenter Kristiansand

Damit hatten wir aber wohl auch den Kristiansand-Schönwetterbonus aufgebraucht, denn der nächste Morgen war erneut reichlich feucht, so daß wir uns, auch aus Rücksicht auf unsere beiden pelzigen Mitbewohner, wieder auf den Weg Richtung Heimat machten. Damit ging Teil 1 unserer Elementartferien zu Ende wie er begann … mit einer Fahrt durch den Regen.

2 Kommentare zum Beitrag “Elementarferien Teil 1: Sonne”

  1. Claudia schrieb am 31. August 2010 um 21:08 Uhr:

    Wann wart ihr in Kr.sand? Die letzten Tage waren hier unglaublich schøn. Sonnig und klarer Himmel. Schøn, dass ihr mal wieder im Sueden wart. Hilsen.

  2. marzl schrieb am 01. September 2010 um 10:09 Uhr:

    Keine Panik … am Wetter der letzten Tage gibts (fast) nix auszusetzen … bissl kalt vielleicht ;) … Urlaub und Krsand ist leider schon wieder viel zu lange her … damals wars – im Juli. Ich häng nur ziemlich hinterher mit der Berichterstattung ;)

Kommentar zu diesem Beitrag schreiben