Freitag, 07. Oktober 2011
3 Monate Oktober
Klingt komisch … ist aber so. Hier begann der Oktober in diesem Jahr schon im Juli. Und nun wo’s tatsächlioch Oktober ist … Naja, so wirklich beschweren dürfen wir uns nicht. Immerhin gabs ja der Beginn des “echten” Oktober recht goldig. Da gabs tatsächlich 2 oder 3 Tage mit blauem Himmel, Sonnenschein uns temperaturen im gehobenen zweistelligen Bereich – nahe 20 Grad. Da konnte man tatsächlich nochmal die kurze Hose rauskramen, die sich schon ganz weit hinten im Schrank verkrochen hatte.

Und so konnten wir tatsächlich nochmal unseren Zweitwagen aus der Garage holen, um die Sonne zu genießen und den Seepferdchen ein wenig Auslauf zu gönnen. Dazu war in diesem Jahr wirklich nur selten Gelegenheit. Und so war dann auch fast Stau auf dem großen Wasser, da außer uns anscheinend alle ihre Wasserspielzeuge noch ein wenig austesten wollten bevor sie dann endgültig in den Winterschlaf versetzt werden.
Es tat wirklich gut, nach vielen stürmisch-regnerischen Wochen mal wieder rauszukommen und noch ein paar Sonnenvitaminchen zu tanken.

Auf dem Weg in den Heimathafen bot sich dann noch ein recht gespenstiges Bild – blauer Himmel, Sonnenstrahlen, die auf der Wasseroberfläche diamantartig glitzern und die City am Horizont in eine dichte Dunstwolke eingehüllt.
Ein klein wenig gruselig war dann auch der Anblick, als ich diese Woche zur Arbeit kam.Man ist ja doch schon Einiges gewöhnt in Sachen gewaltige Schiffe in kleinem Hafen. Doch diesmal war’s eine ganz besondere Nummer.

Drei gewaltige Tankschiffe der kanadische Reederei Teekay wurden cm-genau im Hafen eingeparkt, wo sie auf die Namen Nansen Spirit, Peary Spirit und Scott Spirit getauft wurden. Eine recht “spirituelle” Angelegenheit also. Dennoch muß man besonders Herrn Scott die Daumen drücken, da die große Sektpulle erst im zweiten Anlauf am gewaltigen Bauch des Spezialtankers zerschellte.
Der Anblick jedenfalls war außergewöhnlich und recht gewaltig.

Fast ein bissl schade eigentlich, dass es mit derartigen Anblicken vorerst vorbei ist … in Kürze werde ich meinen Arbeitsweg in Richtung Sandnes verlegen. Mal sehen was es da unterwegs zu entdecken gibt.

Das ist, wenn Mann nur eine kurze Hose hat…:)
Diese spirituellen Wesen erinnern mich ein bißchen an die “Dreibeiner” falls bekannt. Schöne Grüße an die Sachsen aus Sachsen.