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	<title>Vi flytter til Norge</title>
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	<description>Berichte aus Norwegen</description>
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		<title>3 Monate Oktober</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 17:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Livet i Norge]]></category>

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		<description><![CDATA[Klingt komisch &#8230; ist aber so. Hier begann der Oktober in diesem Jahr schon im Juli. Und nun wo&#8217;s tatsächlioch Oktober ist &#8230; Naja, so wirklich beschweren dürfen wir uns nicht. Immerhin gabs ja der Beginn des &#8220;echten&#8221; Oktober recht goldig. Da gabs tatsächlich 2 oder 3 Tage mit blauem Himmel, Sonnenschein uns temperaturen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt komisch &#8230; ist aber so. Hier begann der Oktober in diesem Jahr schon im Juli. Und nun wo&#8217;s tatsächlioch Oktober ist &#8230; Naja, so wirklich beschweren dürfen wir uns nicht. Immerhin gabs ja der Beginn des &#8220;echten&#8221; Oktober recht goldig. Da gabs tatsächlich 2 oder 3 Tage mit blauem Himmel, Sonnenschein uns temperaturen im gehobenen zweistelligen Bereich &#8211; nahe 20 Grad. Da konnte man tatsächlich nochmal die kurze Hose rauskramen, die sich schon ganz weit hinten im Schrank verkrochen hatte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-985" title="Bootstour Gandsfjord im Oktober 2011" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/sea1.jpg" alt="Bootstour Gandsfjord im Oktober 2011" width="460" height="280" /></p>
<p><span id="more-982"></span>Und so konnten wir tatsächlich nochmal unseren Zweitwagen aus der Garage holen, um die Sonne zu genießen und den Seepferdchen ein wenig Auslauf zu gönnen. Dazu war in diesem Jahr wirklich nur selten Gelegenheit. Und so war dann auch fast Stau auf dem großen Wasser, da außer uns anscheinend alle ihre Wasserspielzeuge noch ein wenig austesten wollten  bevor sie dann endgültig in den Winterschlaf versetzt werden.</p>
<p>Es tat wirklich gut, nach vielen stürmisch-regnerischen Wochen mal wieder rauszukommen und noch ein paar Sonnenvitaminchen zu tanken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-986" title="Hafeneinfahrt nach Stavanger im Oktober 2011" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/sea2.jpg" alt="Hafeneinfahrt nach Stavanger im Oktober 2011" width="460" height="280" /></p>
<p>Auf dem Weg in den Heimathafen bot sich dann noch ein recht gespenstiges Bild &#8211; blauer Himmel, Sonnenstrahlen, die auf der Wasseroberfläche diamantartig glitzern und die City am Horizont in eine dichte Dunstwolke eingehüllt.</p>
<p>Ein klein wenig gruselig war dann auch der Anblick, als ich diese Woche zur Arbeit kam.Man ist ja doch schon Einiges gewöhnt in Sachen gewaltige Schiffe in kleinem Hafen. Doch diesmal war&#8217;s eine ganz besondere Nummer.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-987" title="Scott Spirit im Hafen von Stavanger 2011" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/teekay2.jpg" alt="Scott Spirit im Hafen von Stavanger 2011" width="460" height="280" /></p>
<p>Drei gewaltige Tankschiffe der kanadische Reederei Teekay wurden cm-genau im Hafen eingeparkt, wo sie auf die Namen Nansen Spirit, Peary Spirit und Scott Spirit getauft wurden. Eine recht &#8220;spirituelle&#8221; Angelegenheit also. Dennoch muß man besonders Herrn Scott die Daumen drücken, da die große Sektpulle erst im zweiten Anlauf am gewaltigen Bauch des Spezialtankers zerschellte.</p>
<p>Der Anblick jedenfalls war außergewöhnlich und recht gewaltig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-988" title="3 Teekay Tanker im Hafen von Stavanger" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/teekay1.jpg" alt="3 Teekay Tanker im Hafen von Stavanger" width="460" height="280" /></p>
<p>Fast ein bissl schade eigentlich, dass es mit derartigen Anblicken vorerst vorbei ist &#8230; in Kürze werde ich meinen Arbeitsweg in Richtung Sandnes verlegen. Mal sehen was es da unterwegs zu entdecken gibt.</p>
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		<title>Clooneyland</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/09/22/clooneyland/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 16:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norsk reklame]]></category>

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		<description><![CDATA[Mädels! jetzt heißts tapfer sein: George Clooney hat geheiratet und zieht nach Lillestrøm (in Oslo rechts abbiegen)! Diese Nachricht hat hierzulande einiges Aufsehen erregt. Und wäre es nicht nur ein gelungener Reklame-Coup der DnB NOR (ab Oktober nur noch DnB), wären wohl weltweit einige Herzen zerbrochen. Natürlich ist der Clip &#8216;ne kleine Sensation &#8211; hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mädels! jetzt heißts tapfer sein: George Clooney hat geheiratet und zieht nach Lillestrøm (in Oslo rechts abbiegen)!<span id="more-974"></span></p>
<div>
<p><object width="460" height="264"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/objMf76TzQE?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="264" src="http://www.youtube.com/v/objMf76TzQE?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
</div>
<p>Diese Nachricht hat hierzulande einiges Aufsehen erregt. Und wäre es nicht nur ein gelungener Reklame-Coup der DnB NOR (ab Oktober nur noch DnB), wären wohl weltweit einige Herzen zerbrochen.</p>
<p>Natürlich ist der Clip &#8216;ne kleine Sensation &#8211; hier wird nun überall gerätselt und spekuliert vieviele Krönchen die Bank hat springen lassen, um Herrn Clooney das ewige Junggesellendasein auszureden?!</p>
<p>Getreu dem Motto: &#8220;Manche haben Glück, alle anderen müssen sparen&#8221;.  <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ziemlich blau</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/09/20/ziemlich-blau/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 21:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nytt hjemmeland]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen und Wochen gings hier wieder ziemlich heiß her. Das lag aber weniger am Wetter, welches sich eher spätherbstlich präsentierte, sondern vielmehr daran, dass mal wieder Wahlen anstanden. Diesmal hieß es auf kommunaler Ebene &#8211; Godt Valg.Wahlen an sich sind ja eigentlich nix besonderes. Doch in diesem Falle waren sie das schon: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen und Wochen gings hier wieder ziemlich heiß her. Das lag aber weniger am Wetter, welches sich eher spätherbstlich präsentierte, sondern vielmehr daran, dass mal wieder Wahlen anstanden. Diesmal hieß es auf kommunaler Ebene &#8211; Godt Valg.<span id="more-971"></span>Wahlen an sich sind ja eigentlich nix besonderes. Doch in diesem Falle waren sie das schon: Einerseits wurde wegen der Ereignisse vom 22. Juli der Wahlkampfstart verschoben und alle Parteien hatten sich zu einem gemäßigten und gesitteten Umgang miteinander verpflichtet. Andererseits war es auch das erste Mal, dass wir ins demokratische System Norwegens eingreifen durften, soll heißen &#8211; wir konnten mitbestimmen, wie es in der Stadt und Land (Fylke) weitergeht.</p>
<p>Das war natürlich ziemlich spannend. Schließlich galt es nicht nur zu verstehen, wie denn so eine Wahl auf norwegisch von statten geht, sondern auch, welche Personen oder Perteien, die eigenen Interessen wohl am besten vertreten.  Durch den verkürzten Wahlkampf und die gemäßigte Tonlage, schien es fast, als ob die Parteien auch politisch auf Schmusekurs gegangen wären. Ganz klar, die ganz großen Streitthemen wie die Integration ausländischer Mitbürger und Einwanderung waren quasi tabu (verbale Fehltritte leisteten sich diesbezüglich lediglich die &#8220;Spitzenkräfte&#8221; der FrP) und sicher auf kommunaler Ebene nicht so entscheiden. Da gelten viel mehr Modernisierung der Schulen, bessere Versorgung mit Kindergarten-, Krankenhaus- und Pflegeheimplätzen, Eigentumssteuer, S-Bahn-Bau und Mautgebühren. Fast schien es, als ob bei diesen Themen große Einigkeit herrscht.</p>
<p>Damit man doch irgendwie Durchblick gewinnt, landete ganz unverhofft (und unbestellt) in jedem Haushalt ein großes Wahlpaket, welches neben einem Stapel Wahlzettel auch die Wahlprogramme aller Parteien sowohl für Stadtrats- als auch Landtagswahlen(Fylkesting) beinhaltete &#8211; geschätzte 1,5 Kilo Papier.</p>
<p>Mal ehrlich &#8211; kein Mensch liest sich die Programme  aller Parteien (7 oder 8 x 2) durch. Wer, noch immer ratlos, diverse Wahl-o-maten befragte, erhielt trotz ähnlicher Fragen und Antworten ein recht breites Spektrum an Wahlempfehlungen &#8211; von Rødt (vergleichbar mit Die Linke) bis Krf (Christliche Folkspartei &#8211; eine Art CSU) oder Pensionistparti (Seniorenpartei) <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Also hieß es auf den Bauch und die persönlichen Präferenzen vertrauen.</p>
<p>Und so machten wir uns am Sonntagabend  (Wahltag: Sontag von 16-21 und Montag von 9 -21 Uhr) zum Wahllokal auf, gerüstet mit Wahlschein und Kreditkarte (damit weist man sich aus). In der Wahlkabine findet man für jede Partei einen Stapel Wahlzettel &#8211; jeweils für Kommune und Fylke. Man wählt also einen Wahlschein  der Favorittpartei -  darauf sind die Kandidaten der Partei aufgelistet. Auf dem Schein muss man nichts ankreuzen, kann man aber &#8211; so viele man will. Zusaätzlich kann man noch Namen von Kandidaten anderer Parteien auf dem Zettel vermerken &#8211; klingt reichlich verwirrend, ist es auch irgendwie.*</p>
<p>Wir habens aber schließlich doch hinbekommen, die richtigen Zettel rausgesucht, abstempeln lassen und eingeworfen. Danach hieß es nur noch abwarten und Daumen drücken &#8211; bis zum Montagabend, um zu sehen, wie sich unsere Stimmen auf das Wahlergebnis auswirken.</p>
<p>Und siehe da &#8230; die beiden &#8220;Großen&#8221; Arbeiterparti und Høyre  (quasi SPD und CDU) waren die Gewinner der Wahl &#8211; beide mit deutlichen Zuwächsen. Die Verlierer des Abends waren FrP und SV (Sozialistische Linke). Betrachtet man die Wahlergebnisse in der <a title="Wahlergebnisse Fylkesting- und Kommunalwahl 2011" href="http://www.aftenbladet.no/innenriks/politikk/valg/article2849895.ece" target="_blank">Landesübersicht</a> (Landsoversikt &#8211;&gt; største Parti ), so fällt auf, dass weite Teile des Landes rot (Ap, SV, Senterparti) gefärbt sind. Lediglich in unserer Ecke ist alles ziemlich blau (bürgerliche Parteien: Høyre, Venstre, FrP, Krf, &#8230;).</p>
<p>Für Stavanger bedeutet das, dass weiterhin die Høyre den Bürgermeister bzw. die neue Bürgermeisterin stellt (der &#8220;alte&#8221; Brügermeister legte sein Amt nach 16 Jahren nieder). Im Rogaland hingegen kommt es zu einem Regierungswechsel &#8211; der neue Fylke-Häuptling (ehemals AP) wird nun ebenfalls von der Høyre gestellt.</p>
<p>Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen dieses Ergebnis für die Stadt und das Land haben wird. Wir werden dann in vier Jahren Bilanz ziehen und unser Urteil fällen <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Stortingswahlen in zwei Jahren werden dann wieder ohne uns abgehalten &#8211; auf Landesebene dürfen nur &#8220;echte&#8221; Norweger wählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Auf jeden Fall ist dieses System extrem papierintensiv &#8211; grob gerechnet: 2 Millionen Wahlberechtigte  &#8211;&gt; ein Wahlzettel für jede Partei (2Mio mal 10 &#8211;&gt;  20Mio)  &#8211; ein Zettel pro Person wird abgegeben (20Mio &#8211; 2 Mio &#8211;&gt; 18 Mio) &#8211; macht also 18 Mio Zettel, welche ungenutzt bleiben =(</p>
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		<title>Wann wird&#8217;s mal wieder richtig Sommer?</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/08/23/wann-wirds-mal-wieder-richtig-sommer/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 18:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[på tur i Norge]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren hatten wir wohl mächtig Glück, was den Sommer angeht. Dafür hats uns in diesem Jahr aber voll erwischt &#8211; volle Breitseite &#8211; echter Norwegensommer, so wie man ihn sich nach allen Klischees vorstellt: Unmengen Regen, ab und an auch mal ein paar Sonnenstrahlen &#8211; und das bei Temperaturen um die 15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren hatten wir wohl mächtig Glück, was den Sommer angeht. Dafür hats uns in diesem Jahr aber voll erwischt &#8211; volle Breitseite &#8211; echter Norwegensommer, so wie man ihn sich nach allen Klischees vorstellt: Unmengen Regen, ab und an auch mal ein paar Sonnenstrahlen &#8211; und das bei Temperaturen um die 15 Grad &#8211; traumhaft.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-956" title="Sommer 2011 - Teksten Camping" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/sommer.jpg" alt="Sommer 2011 - Teksten Camping" width="460" height="280" /><span id="more-948"></span></p>
<p>Seit Anfang April waren sonnige Tage eher die Ausnahme. Deshalb setzten wir große Hoffnungen auf unsere Ferienwochen Ende Juli &#8211; Anfang August. Normalerweise stehen da die Chancen auf &#8220;Sommer&#8221; recht gut- zumindest in südlicheren Gefilden.</p>
<p>Wir waren also guter Dinge, als wir an einem wolkenverhangenen Julitag in Richtung Süden aufbrachen. Unser kleiner Indianer sollte erstmalig Bekanntschaft mit deutschen Autobahnen und Geschwindigkeiten jenseits der 90er Marke schließen (so ganz nebenbei sollte auch ein runder 60er überrascht werden).  Anfangs sah es auch recht gut aus, je weiter wir uns von Stavanger entfernten desto blauer wurde der Himmel &#8211; und siehe da, in Kristiansand beim Superspeed-Warten strahlte die Sonne.</p>
<p>Während der Überfahrt aufs südlich gelegene dänische Festland machte das Sonnendeck seinem Namen wirklich alle Ehre. Auch später, auf dem (für norwegische Verhältnisse) Hochgeschwindigkeitsweg durch Dänemark, zeigte sich Klärchen von ihrer freundlichsten Seite und bescherte uns eine traumhafte Fahrt in den Sonnenuntergang.</p>
<p>Und auch nach unserem Übernachtungsstopp in einer kleinen niedlichen dänsichen Landpension wurden wir von feinstem Sommerwetter begleitet -  Grenzüberschreitung nach Deutschland bei strahlend blauem Himmel und 24 Grad. Doch je weiter wir Richtung Osten kamen desto trüber wurde es. Die ehm. innerdeutsche Grenze war dann schon von dicken Wolken markiert und spätestens am AB-Kreuz Rostock wars um die Herrlichkeit geschehen &#8211; Regen in Strömen &#8211; fast wie zuhause. Nur unser kleiner Indianer jubelte über den Freilauf für seine Pferdchen.</p>
<p>Nach gut 1,5 Tagen und rund 1.300 km Fahrt, kamen wir auf der sonst eher sonnenverwöhnten Ostseeinsel Usedom an. Wir mussten doch mal schauen, wie groß das Nichtchen seit Weihnachten geworden ist und überraschten den Neu-60er mit unserer Anwesenheit und dem mitgebrachten Norwegen-Sommer. Dieser sollte es sich dann auch in den folgenden Tagen im Ostseeparadies breit machen und so manchem deutschen Urlauber die Sommerstimmung gehörig vermiesen.</p>
<p>Uns hingegen störte das natürlich weniger, schließlich waren wir das ja schon gewöhnt. <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-957" title="Ostsee - Sommerwetter 2011" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/ostsee.jpg" alt="Ostsee - Sommerwetter 2011" width="460" height="280" /></p>
<p>Auf der Rücktour war&#8217;s das gleiche Bild &#8230; Regen, Regen, Regen. Erst als wir kurz nach Mitternacht wieder norwegischen Boden befuhren, um die übrigen 250 km von Kristiansand ins heimische Stavanger zurückzulegen, wars einigermaßen trocken und die morgendliche 2:30 Dämmerung versprach sogar einen recht freundlichen Sommertag in Norwegen. Diesen haben wir dann allerdings wegen der Reisestrapazen fast vollständig verpennt und kamen erst tagsdarauf bei eher wechselhaftem Wetter wieder in Tritt.</p>
<p>Wie schon in den Jahren zuvor hatten wir unseren Urlaub in verschiedene Tour-Abschnitte unterteilt &#8211; Teil zwei unserer diesjährigen Ferientriologie sollte uns in die Telemark führen. Diese Gegend ist hauptsächlich durch den Telemarkkanal und seine typischen Kanal-Schiffe bekannt. Daher hatte die Zwiebl für uns eine &#8220;leichte&#8221; Schiffs-Rad-Camping-Tour geplant.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-958" title="Radtour am Telemarkskanal" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark6.jpg" alt="Radtour am Telemarkskanal" width="460" height="280" /></p>
<p>Und so gings nach ein paar Tagen im heimischen Garten wieder auf Tour. Der Indianer bekam dank einer &#8220;Erbschaft&#8221; von Freunden die Fahrräder auf den Buckel geschnallt und los gings an einem grauschwarzen Freitag in gen Osten. Wir waren auf alles vorbereitet &#8211; hatten regenfeste und warme Sachen eingepackt, reichlich Gasflaschen für den Campingkocher besorgt, damit uns keinesfalls der warme Tee ausgeht. Doch wie wir die ersten Berge hinter uns lassen, sind mit einem Mal alle Wolken verschwunden und die Sonne krachte durch unsere niegelnagelneue Frontscheibe*. Wir waren wirklich auf alle Eventualitäten vorbereitet &#8211; nur nicht auf Sommer! Und so waren wir gezwungen, unterwegs erstmal Sommerbekleidung (pluss Luftpumpe!) nachzukaufen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-969" title="Hotel Dalen" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark11.jpg" alt="Hotel Dalen" width="460" height="280" /></p>
<p>Nach einigen Stunden Fahrt quer durch die norwegische Natur erreichten wir die Telemark &#8211; die Wiege des Skisports im sommerlichen Antlitz. Dort schlugen wir in Dalen unser Zelt zu einem sonnigen Zwischenstopp auf. Nach abendlicher Einweihung unseres neuen Eimer-Grills, Biberexkursion (einmal mehr erfolglos) und großangelegter Mückenattacke, machten machten wir uns an einem weiteren sonnigen Morgen auf den Weg Richtung Ulefoss.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-959" title="Stabkirche in Heddal" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark10.jpg" alt="Stabkirche in Heddal" width="460" height="280" /></p>
<p>Einen kurzen Zwischenstopp an Norwegens größer Stabkirche später, trafen wir uns mit Freunden zum Camping-Date am Teksten-Camping. Dort begann zunächst die Suche nach einem trockenen Plätzchen &#8211; noch tagszuvor hatten kräftige Regenfälle den gleich am Fluss liegenden Platz überschwemmt. Zum Glück fand sich aber ein Plätzchen, welches sowohl trocken war als auch Platz für zwei Zelte, Grill- und Küchenzone bot. Und gerade als wir mit dem Aufbau der  Zelte fertig waren, brach ein kräftiger Sommerschauer über uns herein. Dieser wahrte ziemlich genau ein Stunde und machte danach wieder Platz für abendliches Supersommergrillwetter.</p>
<p>Am nächsten Morgen hieß es früh raus &#8211; die Sonne lachte, was die Sache ein klein wenig vereinfachte. Der angenehmere Teil unserer Kanal-Schiffs-Rad-Tour stand an &#8211; Die Fahrt flußaufwärts mit dem Kanalschiff &#8220;Victoria&#8221;. Nunja, eigentlich sind derartige Bootstouren eher was für ältere Semester &#8211; was diese Fahrt jedoch recht spannend machte, waren die zahlreichen Schleusen, welches es zu überwinden galt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-960" title="Telemark" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark2.jpg" alt="Telemark" width="460" height="280" /></p>
<p>Nach gut 5 stündigem Schippern und zwischenzeitlicher Regendusche kamen wir am Halteplatz Fjågesund an, von wo aus wir aufs Drahteselchen umstiegen. Bis zum Tagesziel lagen knapp 10 Kilometer &#8220;wellige Waldstraße&#8221; vor uns. Aus der Erfahrung heraus hätte man ja wissen können was &#8220;wellig&#8221; auf norwegisch bedeutet &#8211; das ganze zu Rad und mit Rucksack bepackt.</p>
<p>Zu allem Überfluss war bei der Zwiebl nach etwa 10 minütigem Strampeln sprichwörtlich die Luft raus. Und so hieß es erstmal Reifen flicken. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Fahrrad-Reifen geflickt habe, aber hier &#8211; allein (bzw. zu zweit) mitten im schönen Telemarks-Wald &#8211; war die passende Gelegenheit, diese Erkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Nach einigem Fluchen und dank Flickzeug Made in Germany war nach einer kleinen Ewigkeit der Schaden behoben und es konnte weiter gehen &#8211; Richtung Kilen Feriensenter.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-961" title="Radtour am Telemarkskanal - Tag 1: Kilen" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark9.jpg" alt="Radtour am Telemarkskanal - Tag 1: Kilen" width="460" height="280" /></p>
<p>Gut durchfeuchtet und ohne größere Zwischenfälle kamen wir nach einigem berauf-bergauf-bergab-bergauf-bergab in Kilen an &#8211; fürs erste völlig fertig. Irgendwie war das nicht so ganz, wie wir uns das vorgestellt hatten. Dafür entschädigte die Unterkunft &#8211; eine wirklich hübsche und gut ausgestattete Hütte.</p>
<p>Zur Abkühlung gings anschließend erstmal in den Fluß/Kanal (hängt alles irgendwie zusammen -der Kanal verbindet mehrere Flüsse, Seen und das Meer) baden &#8211; Heerrrrrrlich und sehr erfrischend. Dann  noch ein leichtes Abendmahl (mit Rücksicht auf das Gewicht der Rucksäcke) auf der Terrasse und ein bisschen im Buch schmökern &#8211; ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass wir sehr schnell und recht gut einschliefen.</p>
<p>Morgens weckte uns die liebe Sonne und die Vorfreude auf einen herrliche Sommertag lies uns die Anstrengungen des vorherigen Tages vergessen. Gut gelaunt machten wir uns auf die 38 Kilometer lange Etappe &#8211; das Streckenprofil war: WELLIG!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-962" title="Radtour am Telemarkskanal - Tag 2" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark8.jpg" alt="Radtour am Telemarkskanal - Tag 2" width="460" height="280" /></p>
<p>Es ging dann auch gleich gut los &#8211; die ersten Kilometer ging es stetig bergan &#8211; die Sonne lachte und die Aussicht war prächtig. Unterwegs kreuzten wir auch ein paar Mal den Wasserweg, welchen wir tagszuvor entlang schipperten. Prompt trafen wir die &#8220;Victoria&#8221; auf ihrem Rückweg.</p>
<p>Die Wiedersehensfreude währte jedoch nur kurz, denn wir verabschiedeten uns bald wieder Richtung Wald und Wiesen &#8211; auf und ab, auf Feldwegen, Straßen und verschlungenen Pfaden &#8211; es war ein wahres Wechselbad der Stimmungen (oder doch stimmungsvolles Wechselbad??!).  Zwischenzeitlich hatten wir so ein (klitze)kleinwenig die Nase voll &#8211; von wegen familien- und kinderfreundliche Strecke. Glücklicherweise hatten wir für unsere kleine &#8220;Familienradtour&#8221; den wohl wärmsten Tag des ganzen Sommers erwischt (rein wettertechnisch gabs nix zu meckern!) &#8211; der Schweiß floß in Strömen und die mitgebrachten Flüssigkeitsreserven war bald aufgebraucht.</p>
<p>Schließlich gelangten wir zum eigentlichen Highlight der Tour: Vrangfossen &#8211; eine Schleusenanlage mit 6 Kammern, welche die Schiffe von 36 auf 59 Meter anhebt. Und da wir so fleißig gestrampelt waren, wurden wir für unsere Mühen mit der Ankunft der &#8220;Victoria&#8221; belohnt. Von außen betrachtet wirkt das Ganze nochmal ein bisschen spektakulärer.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-963" title="Vrangfossen - Telemarkskanal" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark3.jpg" alt="Vrangfossen - Telemarkskanal" width="460" height="280" /></p>
<p>Die Frage welche wir uns dabei allerdings stellten: War das Schiff so extrem langsam, oder wir so unglaublich schnell? Egal, es war Mittagszeit (gegen 3 Uhr Nachmittags) und für uns der richtige Moment, die Akkus ein wenig aufzuladen &#8211; mit fester und flüssiger Nahrung.</p>
<p>Damit hatten wir auch den größten Teil (aber nicht den schwierigsten &#8211; was wir da noch nicht wußten) unserer Tagesetappe geschafft. Nach ausgiebiger Mittagspause frisch gestärkt  machten wir uns auf die &#8220;Zielgerade&#8221;. Diese bot jedoch noch einmal alles an Qualen auf &#8211; gifte Anstiege, Schotterwege und Gestrüpp.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-964" title="Tour de Telemark" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark5.jpg" alt="Tour de Telemark" width="460" height="280" /></p>
<p>Wir waren der Kapitulation sehr nahe, doch wer sollte uns in dieser Wildnis erlösen? Also hieß es Augen zu und durch &#8211; naja &#8211; so ähnlich. Schließlich schafften wir es mit letzten Kräften zurück nach Ullefoss wo unser wohltemperierter (ca 200°) vier-rädrige fahrbahre Untersatz auf uns wartete.</p>
<p>Zurück auf dem Zeltplatz hieß es nur noch &#8211; ab unter die Dusche! Und so entschweißt und frisch geduscht sah die Welt gleich wieder viel freundlicher aus. Rückblickend war dann alles gar nicht mehr soooo schlimm. Naja, für ambitionierte Jungprofis auf dem Weg zur Tour de France wäre das wohl nur morgendliche Einrollrunde, und auch Nordsjøritt-erprobte Pedalritter würden sicher nur müde lächeln &#8230; aber für ausgemachte Freizeit-Radler war die Strecke schon ein hartes Stück Arbeit &#8211; und das in den Ferien!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-965" title="Tour de Telemark" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark4.jpg" alt="Tour de Telemark" width="460" height="280" /></p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle alle Leser eindringlicht warnen: Vorsicht, wenn Norweger das Wort &#8220;kinderfreundlich&#8221; im Zusammenhang mit Aktiviteten in freier Natur verwenden!!! <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die dritte Ferienrunde wollten wir eigentlich auf See verbringen. Doch da machte und der Ferienwetterverantwortliche einen dicken Strich durch die Planung &#8211; viel Regen und kräftiger Wind machten eine Ausfahrt unmöglich. Und so erholten wir uns auf dem Sofa und beim  Bummeln durch die hiesigen Stadt- und Einkaufszentren von den Sommer-Ferien-Strapazen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-966" title="Telemarkskanal" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/telemark7.jpg" alt="Telemarkskanal" width="460" height="280" /></p>
<p>*Die Frontscheibe habe ich am Vortag unserer Abreise Richtung Deutschland 5 Minuten vor allgemeinem Feierabend während der Reisevorbereitungen mit einem sternförmigen Muster versehen. Dank hervorragendem Über-Nacht-Einsatz der Männer von Riis Bilglass in Stavanger konnten wir unsere Reise mit einer neuen Frontscheibe pünktlich starten. Tuuusen Takk!!!</p>
<p>PS.: Wenn ichs mir genau überlege und nun nochmal die Bilder anschaue, wars doch ein rundum gelungenes Telemark-Abenteuer <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mitt lille land</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/08/01/mitt-lille-land/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 09:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Livet i Norge]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit war es ziemlich ruhig  hier und eigentlich wollte ich den Sommer nutzen, der Seite hier wieder ein wenig Leben einzuhauchen. Doch seit jenem Freitag ist &#8220;unser&#8221; Norwegen nicht mehr das gleiche Land wie zuvor. Die grausamen Ereignisse haben nicht nur viele unschuldige Menschen und deren Familien  sondern das ganze Land schwer getroffen. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><object style="height: 320px; width: 460px;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HpgjzGuHYFY?version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="320" src="http://www.youtube.com/v/HpgjzGuHYFY?version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></div>
<p><span id="more-932"></span><br />
Lange Zeit war es ziemlich ruhig  hier und eigentlich wollte ich den Sommer nutzen, der Seite hier wieder ein wenig Leben einzuhauchen.</p>
<p>Doch seit jenem Freitag ist &#8220;unser&#8221; Norwegen nicht mehr das gleiche Land wie zuvor. Die grausamen Ereignisse haben nicht nur viele unschuldige Menschen und deren Familien  sondern das ganze Land schwer getroffen.</p>
<p>Ein selbstbewusstes Land, welches stolz auf seine offene und demokratische Gemeinschaft war, ist in seinen Grundfesten erschüttert und in tiefer Trauer vereint. In einem so kleinen friedlichen Land sind die Menschen besonders betroffen &#8211; fast jeder kennt eines der Opfer oder einen unmittelbar Betroffenen. Und gerade deshalb ist es wohl für die meisten noch immer unfassbar und unbegreiflich, was da passiert ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-940" title="Fackelzug, Montag 25.07.2011" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/fakkeltog.jpg" alt="Fackelzug, Montag 25.07.2011" width="460" height="260" /></p>
<p>Gleichzeitig ist es erstaunlich und bewunderswert, wie ruhig und besonnen die Menschen mit dieser Tragödie umgehen, wie sie zusammenstehen und zeigen, dass sie sich ihre Gemeinschaft und ihr Leben nicht von den kranken Ideen einzelner zerstören lassen &#8211; wenn sich die Menschen zu hundertausenden (wie in Oslo) , zehntausenden (über  75.000 in Stavanger) oder nur zu hunderten in kleinen Dörfern und  Gemeinden zusammenfinden, um gemeinsam in Fackel- oder Rosenzügen ihrer  Trauer und ihrem Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen Ausdruck  zu verleihen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-941" title="Blumen- und Kerzenmeer vor der Domkirche in Stavanger" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/domkirke.jpg" alt="Blumen- und Kerzenmeer vor der Domkirche in Stavanger" width="460" height="260" /></p>
<p>Inzwischen, gut eine Woche nach den furchtbaren Ereignissen, hat die &#8220;Normalität&#8221; wieder einzug gehalten. Die Felles-Ferien sind vorbei und die meisten gehen wieder ihrer gewohnten Arbeit nach. Natürlich dominieren die Ereignisse noch immer die Medien. Fast jeden Tag berichten Überlebende über die schlimmsten Stunden ihres Lebens. Und immer wieder betonen genau diese Menschen, wie wichtig es ist, ins normales Leben zurückzukehren, und dass sie aus dem Zusammenhalt der  Menschen neuen Mut und Krapft schöpfen.</p>
<p>Norwegen &#8211; ein kleines Land, ein starkes Land.</p>
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		<title>Matrose, setz die Segel</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/03/31/seemann-setz-die-segel/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 21:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[på tur i Norge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frühling hat Einzug gehalten &#8211; zumindest siehts vorläufig danach aus &#8211; seit mehreren Tagen Plusgrade und fürs Wochenende echtes Frühlingserwachenwetter vorher gesagt. Aud und Halvor (unsere Quasi-Norwegen-Ersatzeltern) wollten diese Gelegenheit für einen ersten Frühlingstörn nutzen und fragten, ob wir nicht Lust hätten, mitzukommen. Natürlich hatten wir Lust &#8211; da brauchten wir gar nicht lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühling hat Einzug gehalten &#8211; zumindest siehts vorläufig danach aus &#8211; seit mehreren Tagen Plusgrade und fürs Wochenende echtes Frühlingserwachenwetter vorher gesagt. Aud und Halvor (unsere Quasi-Norwegen-Ersatzeltern) wollten diese Gelegenheit für einen ersten Frühlingstörn nutzen und fragten, ob wir nicht Lust hätten, mitzukommen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-916" title="segeln1" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/segeln1.jpg" alt="Segeltur" width="460" height="260" /><br />
<span id="more-915"></span>Natürlich hatten wir Lust &#8211; da brauchten wir gar nicht lang überlegen. Und so gings letzten Freitag gleich von der Arbeit weg raus auf die Insel (eine andere als unsere), zum Liegeplatz des kleinen Segelschiffchens. Die Sonne strahlte und ein spätwinterlicher Wind fegte über die Nördliche See &#8211; eigentlich optimale Bedingungen für unseren ersten Segelausflug.</p>
<p>Die ersten Meilen raus aus dem windgeschützten Hafen tuckerte der Motor, doch sobald wir die offene See erreichten, wurden die Segel gelüftet und wir glitten zügig, nur von Naturkräften getrieben, dahin.  Vorbei an Vorbei an zahlreichen Inselchen und vereinzelten Spuren des Norwegischen Öl-Märchen gings <a href="http://kart.gulesider.no/m/aYK3P" target="_blank">Richtung Mastrafjord</a> zwischen Rennesøy und Mosterøy.</p>
<p><img title="segeln3" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/segeln3.jpg" alt="Segeltur" width="460" height="260" /></p>
<p>Diese Gewässer waren uns durchaus geläufig, doch seit unserer Sommerbootsausflugspanne nicht in so guter Erinnerung. Diesmal jedoch ging alles problemlos &#8211; wir genossen die ersten schüchternen Sonnenstrahken, der Wind wehte uns als frische Brische eisig um die Nase &#8211; einfach herrlich, wenn die Arbeitswoche so ausklingt.</p>
<p><img title="segeln2" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/segeln2.jpg" alt="Segeltur nach Mosteroy" width="460" height="260" /></p>
<p>Als segeltechnische Greenhorns beschränkte sich unsere Mitarbeit auf Beobachten des Windmessers (oder wie auch immer die Gerätschaft zur Festtellung von Windrichtung und -stärke im Fachjargon heißt) und Verfolgen der Strecke auf dem Navi. Der Käptn bzw. die Kapitänin hatten trotzdem alles im Griff und so segelten wir bilderbuchmäßig in den Sonnenuntergang.</p>
<p>Gerade als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, machten wir das Boot in der Finnasandsbucht  am Utstein-Kloster-Hotel fest und nachtklar. Wie gesagt das Schiff ist ein klein wenig größer als unser Ozeanfloh und mit 3 Kabinen, Salong mit Küche und Bad ausgestattet. Außerdem verfügt das kleine sehtüchtige Luxusappartment über ein kräftige Heizung, die dafür sorgte, dass wir auch in der frostigen Nacht nicht erfroren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-919" title="segeln4" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/segeln4.jpg" alt="Mosterøy" width="460" height="260" /></p>
<p>Am Morgen wurden wir von der Sonne aus unserer Koje gekitzelt. Die See war spiegelglatt und das Frühstück ausgiebig. Währedn sich unsere Gastgeber nach dem Frühstück zu einer Vereinsversammlung verabschiedeten, machten wir uns auf den Weg, die Insel zu erkunden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-920" title="segeln5" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/segeln5.jpg" alt="Mosterøy" width="460" height="260" /></p>
<p>Neben dem Kloster Utstein bietet Mosterøy wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Inselwelt. Wir streiften ein wenig planlos durch die Gegend und füllten nach der dunklen Jahreszeit unseren Sonnenvitaminhaushalt wieder auf. Nach dem Mittagsmahl setzten Aud und Halvor wieder die Segel. Für uns jedoch gings auf dem Landweg wieder Richtung Heimat &#8211; wo noch ein wenig Studienarbeit auf die Zwiebl wartete.</p>
<p>Auch wenn unser erster Segelausflug recht kurz war, so haben wir ihn doch sehr genossen -  erstmals nach dem langen Winter Sonne und jede Menge Frühlingsluft tanken &#8211; einfach traumhaft und sehr erholsam.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-921" title="segeln6" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/segeln6.jpg" alt="Mosterøy" width="460" height="260" /></p>
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		<title>Dschungelcamp auf norwegisch</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/03/21/dschungelcamp-auf-norwegisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 18:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[på tur i Norge]]></category>
		<category><![CDATA[71° Nord]]></category>
		<category><![CDATA[Lindesnes]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkap]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und an kommt es ja tatsächlich vor, dass wir den Abend vor der Flimmerkiste verbringen, um dann ganz schnell festzustellen, dass sich das Fernsehprogramm in Norwegen von dem in Deutschland (so wie wir es von damals noch kennen) gar nicht so grundlegend unterscheidet.Soaps, Comedy, &#8220;Talent&#8221;-[vorführ]shows, Promi-Kochen, ab und an Nachrichten, ein paar (durch zahlreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und an kommt es ja tatsächlich vor, dass wir den Abend vor der Flimmerkiste verbringen, um dann ganz schnell festzustellen, dass sich das Fernsehprogramm in Norwegen von dem in Deutschland (so wie wir es von damals noch kennen) gar nicht so grundlegend unterscheidet.<span id="more-908"></span>Soaps, Comedy, &#8220;Talent&#8221;-[vorführ]shows, Promi-Kochen, ab und an Nachrichten, ein paar (durch zahlreiche Werbepausen unterbrochene) Filmchen, viel Sport &#8230; eher weniger zu sehen sind Talk- und Gerichtsshows (vielleicht hab ich die nur noch nicht entdeckt, weil ich um diese Zeit für gewöhnlich aus dem Bürofenster schaue und Schiffe gucke) &#8211; und, was heutzutage natürlich in keinem guten Fernsehprogram fehlen darf: Dschungelcamp!</p>
<p>Ja, auch das gibt es in Norwegen. Allerdings unterscheidet sich das norwegische Dschungelcamp ein klein wenig nvon den Dschungelcamps der übrigen westlichen Fernsehwelt. Hier heißt das Ganze &#8220;71 Grader nord &#8211; Norges tøffeste kjendis&#8221; [71° Nord - Norwegens härtester Promi].</p>
<p>Dabei werden allerding keine vergessenen C- und D-Promis in den australischen Schungel gesperrt um die Ekelgrenze bis zum Erbrechen auszureizen.  Vielmehr schickt man Prominente in die Norwegische Wildnis, um sich mit den Schönheiten der Landschaft und Natur vertraut zu machen und sie auf körperliche und geistige Fitness zu testen. Auch kämpft man hier nicht mit wild gewordenen Emus, Kakerlaken oder Spinnen sondern hauptsächlich gegen Schweinehunde &#8230; die inneren wohlgemehrt. Das Konzept der Sendung besteht darin, dass sich eine Gruppe von 10 Leuten (in der Promiversion) von <a href="http://marcelkrauss.de/blog/2009/09/02/sommerferien-09-03-hoch-hinaus/">Lindesnes</a> (südlichster Punkt Norwegens) aus auf eine abenteuerliche Tour quer durch Norwegen begibt, um am Ende am <a href="http://marcelkrauss.de/blog/2008/09/22/etappe-7-bis-ans-ende-der-welt/">Nordkap</a> (71° nördliche Breite) den &#8220;Dschungelkönig/königin&#8221; zu krönen.</p>
<p>Dabei werden die Kandidaten auf den einzelnen Etappen vor die verschiedensten Herausforderungen gestellt. Neben den &#8220;normalen&#8221; Wanderungen (meist recht anspruchsvolle Touren), stehen Rad-, Paddel, oder Klettertouren auf dem Programm, oftmals sind auch Teilabschnitte per Ski oder Segelboot zu bewältigen. Hinzu kommt ein schwerer Rucksack mit der gesamten Ausstattung (Klamotten, Zelt, Schlafsack, usw.) als ständiger Begleiter.</p>
<p>In Gruppen aufgeteilt gilt es dann, die Tagesaufgabe (manchmal auch über mehrere Tage) zu lösen. Die Gruppe, welcher das am besten gelingt, wird durch Prämien belohnt &#8211; ein heißes Bad, ein warmes Abendessen, Übernachtung in einem Bett &#8230; Zusätzlich gibt es nach jeder Etappe eine Einzelprüfung (gerne mal BMX-fahren, im Gletschersee schwimmen, Kuh-Mist-Bingo, Tour-Memory o.ä.) bei der es um &#8220;Freikarten&#8221; geht. Diese sichern dem Gewinner den Verbleib in der Reisgruppe. Nach und nach lichtet sich das Feld, denn nach jeder Etappe wird ein Teilnehmer von seinen Mitstreitern nach Hause geschickt.</p>
<p>Die Sendung gibt es schon seit mehr als 10 Jahren und ist damit eine der erfolgreichsten und die dienstälteste Sendung ihrer Art. Inzwischen gibt es auch in anderen Ländern 71°Nord-Ableger, welche teilweise auch in Norwegen aufgezeichnet werden. Für mich zählt die Sendung zu den absoluten TV-Heilights und ist ein absolutes Muss. Ich freue mich auf jede neue Staffel. Zum einen finde ich die Leistungen der Kandidaten wirklich bemerkenswert und zum anderen gibt es traumhafte Ein/Ausblicke in die norwegische Landschaft, welche immer wieder Sehnsüchte und Erinnerungen an unsere (vergleichsweise harmlosen) Touren wecken.</p>
<p>In der aktuelle Promi-Ausgabe macht die Reisegruppe* quasi vor der Haustür Station (nicht wirklich, denn die Sendung wurde im vergangenen Jahr aufgezeichnet). Nach dem Start in Lindesnes ging es für die Kandidaten an der Küste entlang nach Sandnes bis aufs Lifjell. Die darauffolgende Etappe führte die Teilnehmer in den Lysefjord, wo sie von Bråtteli aus den <a href="http://marcelkrauss.de/blog/2008/05/12/pinsetur-teil2/">Preikestolen</a> erklimmen mussten. Oben angekommen, &#8220;durfte&#8221; sich einer aus jeder Gruppe vom Plateau aus abseilen, um den Aufgabenzettel (4 Meter unterhalb der Felskante) zu erreichen.</p>
<p><a href="http://marcelkrauss.de/blog/2009/06/02/komm-lieber-mai/">Wer den Preikestolen kennt</a>, weiß, dass es dort 604 Meter senkrecht nach unten geht &#8211; ohne Netz und doppelten Boden! Es gibt nicht wenige, denen schon beim Gedanken daran das Herz in die Hose rutscht und die sich den freien Blick nach unten lieber sparen. Umso bemerkenswerter ist es dann, wenn ein norwegischer Politiker (mit arabischen Wurzeln) der nach eigenen Angaben noch niemals eine &#8220;Tour&#8221; gegangen ist und eine junge Kickbokserin bei stürmischem Wind den Schritt über die Kante wagen &#8211; größter Respekt!</p>
<p>Leider habe ich zur aktuellen Ausgabe keine Filmschnipsel gefunden, die dieses Abenteuer dokumentieren könnten.</p>
<p>Weitere Infos zur Sendung auf <a href="http://www.tvnorge.no/programmer-tvn/71-nord-norges-t-ffeste-kjendis/i-dag-begynner-turen-1.9298" target="_blank">TVNorge.no</a></p>
<p>*Mit dabei sind ein ehem. Topmodell, ehem. Fusballnationalspielerin, Kickboxweltmeisterin, Motocross-Fahrer, TV-Moderatorin, Kinderfernsehonkel, zwei Sängerin ein Sänger und ein Politiker. Einige davon haben nach eigenen Angaben noch nie im Zelt übernachtet, andere waren noch nie auf Tour und kennen die norwegische Natur nur von Fernsehberichten und Postkarten!!! Kaum vorstellbar!</p>
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		<title>Det er typisk norsk &#8230;</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/03/08/typisk-norsk/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 23:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sånn er det i Norge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei ziemlich harte Wochen liegen hinter mir. Jeder Tag war eine Art Spießrutenlauf &#8230; wieso? Klar, kaum einer in den südlichen Regionen wird&#8217;s mitbekommen haben: hier in Norwegen, genauer gesagt in Oslo, fanden gerade die Nordischen Skiweltmeisterschaften statt &#8211; für Norweger das Größte &#8211; viel größer noch als Fussball-WM oder Olympische Spiele. Das ist durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei ziemlich harte Wochen liegen hinter mir. Jeder Tag war eine Art Spießrutenlauf &#8230; wieso? Klar, kaum einer in den südlichen Regionen wird&#8217;s mitbekommen haben: hier in Norwegen, genauer gesagt in Oslo, fanden gerade die Nordischen Skiweltmeisterschaften statt &#8211; für Norweger das Größte &#8211; viel größer noch als Fussball-WM oder Olympische Spiele. <span id="more-884"></span>Das ist durchaus nachvollziehbar, ist Norwegen doch skitechnisch ein klein wenig vorbelastet. Entsprechend haben sie sich mächtig ins Zeug gelegt und am <a href="http://www.oslo2011.no/en/holmenkollen/" target="_self">Holmenkollen in Oslo</a> eine nagelneue Skiarena mit samt einer <a href="http://marcelkrauss.de/blog/2010/03/03/groses-theater/" target="_self">Mega-Schanze</a> aus dem Boden gestampft. Schließlich wollte man das großartigste Ski-Fest veranstalten, das die Welt gesehen hat.</p>
<p>In den letzten Wochen gab es dann auch kein anderes Thema. Die Zeitungen waren voll von WM-Berichten, im TV liefen die &#8220;Festspiele&#8221; rauf und runter, in den Büros wurden Fernsehecken eingerichtet und WM-Pausen eingelegt, überall in den Geschäften gabs Gold-Rabatte oder WM-Angebote, und Gilde (der wohl größte Fleisch- und Wurstproduzent) hat extra <a href="http://www.gilde.no/poelser-med-broel/category13506.html" target="_self">Kollen-Wiener </a>entwickelt &#8211; Jubel-Würstchen, die besonders gut in die Würstchen-Thermos* passen.</p>
<p>Große Begeisterung allerorten. Man kann also getrost vom WM-Wahnsinn sprechen &#8211; und so ein bisschen erinnerte das Ganze an die Fußball-WM in Deutschland 2006.</p>
<p>Nun bin ich ja doch so ein klein wenig Sport interessiert, aber Langlauf, Skisprung und Nordische Kombination gehörennicht zu meinen absoluten Favoritten. Die Norweger hingegen sind absolut skifanatisch. Das bekam ich täglich zu spühren. Jeden Morgen erwartete mich die Frage &#8211; Und? Wieviele Goldmedaillen hat Deutschland gestern gewonnen? Leider musste ich fast immer antworten &#8211; keine. Im Laufe des Tages wurde ich sich dann gefühlt im Viertelstundenrhythmus informiert, wieviele Goldmedaillen die norwegischen Skiasse schon eingesammelt hatten.</p>
<p>Es sei den Norwegern ja gegönnt,  dass sie ihre sportlichen Triumphe gebührend feiern. Dumm nur, daß in den vergangenen Jahren Norwegen in so ziemlich allen sportlichen Angelegenheiten besser war, als die Deutschen (Handball-WM, Fußball-Länderspiel, Rad-WM, &#8230;) &#8211; und das ist ziemlich nervig und ärgerlich <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was aber noch viel nerviger ist, dass Norweger in diesem Zusammenhang gerne einen leichten Hang zur Arroganz zeigen. Mag sein, dass sie derzeit wohl die beiden besten Handballerinnen, Radrennfahrer und Skiläufer der Welt haben. Dennoch finde ich das Benehmen einzelner Athlethen sowie die Berichterstattung zeitweise ziemlich mies. Wenn ein Athlet beim Zieleinlauf und dem anschließenden Interview seine Konkurrenten verhöhnt, oder während der Berichterstattung immer wieder Fragen wie  &#8220;Sind wir eingentlich schlechte Gastgeber, wenn wir selber alle Medaillen gewinnen?&#8221; eingestreut werden, dann mag das ja vielleicht lustig gemeint sein, kommt aber so nicht an und ist auch  in Anbetracht der Leistungen auch von Zweit- und Dritt-Platzierten meiner Meinung nach eher unangebracht und eines echten Siegers/Sportmannes nicht würdig.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.aftenbladet.no/sport/1343512/Tyskerne_rystet_over_Northug.html" target="_self">http://www.aftenbladet.no/sport/1343512/Tyskerne_rystet_over_Northug.html</a></li>
<li><a href="http://www.aftenbladet.no/sport/1343495/Se_innspurten_her.html" target="_self">http://www.aftenbladet.no/sport/1343495/Se_innspurten_her.html</a></li>
</ul>
<p>Aber so ist das eben in Norwegen, gerade wenns um Skisport geht &#8211; da zählt nur Gold, denn der Zweitplatzierte ist immer der erste Verlierer. Ein Spruch der in diesem Zusammenhang (aber auch sonst)  immer gern zum besten gegeben wird: Det er typisk norsk å være best. [<em>Es ist typisch norwegisch, Bester zu sein</em>]</p>
<p>*Würtschen-Thermos [ein typisch norwegisches Dings - wie der Name sagt, eine Thermoskanne mit extra-großer  Öffnung damit man genügend Würstchen rein- und diese wieder rausbekommt -  so kann man nämlich auch unterwegs (oder eben als Zuschauer am  Holmenkollen bei der Ski-WM) pølse genießen]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von schwarzen und weißen Schwänen</title>
		<link>http://marcelkrauss.de/blog/2011/02/21/von-schwarzen-und-weisen-schwanen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 22:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[på tur i Norge]]></category>
		<category><![CDATA[Sauda]]></category>
		<category><![CDATA[Svandalen Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwäne sind irgendwie gerade mächtig angesagt. Während sich die großen weißen Vögel bei frostigen Temperaturen die Füße abfrieren, sorgen schwarzen Artgenossen für einigermaßen kalte Schauer unter den fluguntauglichen Zweibeinern. Natürlich konnten auch wir uns nicht der Faszination des &#8220;Schwarzen Schwans&#8221; entziehen. Deshalb machten wir uns vergangene Woche  nach leckerem Vorvalentinsdinner auf ins Kino, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwäne sind irgendwie gerade mächtig angesagt. Während sich die großen weißen Vögel bei frostigen Temperaturen die Füße abfrieren, sorgen schwarzen Artgenossen für einigermaßen kalte Schauer unter den fluguntauglichen Zweibeinern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-888" title="svandalen-1" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-1.jpg" alt="Wochenende in Svandalen" width="460" height="260" /></p>
<p><span id="more-882"></span>Natürlich konnten auch wir uns nicht der Faszination des &#8220;<a href="http://www.blackswan-derfilm.de/" target="_blank">Schwarzen Schwans</a>&#8221; entziehen. Deshalb machten wir uns vergangene Woche  nach leckerem Vorvalentinsdinner auf ins Kino, um den mehrfach Oscar-nominierten Thriller zu schauen. Ehrlich gesagt, war ich ziemlich skeptisch &#8211; ein Film über Ballett &#8211; Kleine-Mädchen-Zeugs <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Tatsächlich war der Film aber dann nicht wirklich was für kleine Mädchen.</p>
<p>Zwar hatte ich im Vorfeld schon über den Film gelesen und gehört, letztlich war ich über den Film dann doch recht überrascht &#8211; womit ich, den Reaktionen auf den Nebenplätzen zu urteilen, nicht alleine war. Der Film ist zwar nicht unbedingt was für Leute mit schwachen Nerven &#8211; dennoch absolut sehenswert*.</p>
<p>Nachdem wir eine ganz gewöhnliche Arbeitswoche zum Verarbeiten des dramatischen Filmerlebnisses hatten, standen am Wochenende schon wieder Schwäne auf dem Programm. Wir waren eingeladen, das Wochenende gemeinsam mit Freunden in einer Ferienwohnung in <a href="http://saudaskisenter.no/" target="_blank">Svandalen</a> &#8211; im Tal der Schwäne &#8211; zu verbringen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-892" title="svandalen-5" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-5.jpg" alt="Svandalen - Blick auf Sauda" width="460" height="260" /></p>
<p>Eigentlich sind wir ja nicht so die Ski-Hasis, aber eine solches Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen. Zumal der Wetterdienst traumhaftes Winterzauberwetter angekündigt hatte. Also machten wir uns am Freitagnachmittag gleich nach Dienstschluß (vielleicht auch etwas vorher) auf den Weg: knapp 150km &#8211; mind. 4 Stunden Fahrt.</p>
<p>Spätestens an der Fähre war klar, dass wir nicht alleine auf dem Weg in den Schnee waren. Hunderte Fahrzeuge hatten Aufstellung genommen &#8211; und irgendwie sahen alle gleich aus: Jeep oder Minivan &#8211; alle  mit Skibox auf dem Dach. Da fiel unser kleiner Indianer (rotbrauner Kleinwagen ohne Jetbag) gewaltig aus der Reihe. <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Nach einer &#8220;Ehren-Warterunde&#8221;  und ruhiger Überfahrt gings ans Eingemachte. Zwar hatten wir die Strecke schon mal im Sommer bei strahlendem Sonnenschein zurückgelegt &#8211; aber im Dunkeln mit hohen Schneewänden an der Seite ist die kurvenreiche Fahrt ins Gebirge nochmal ein ganz anderes Erlebnis.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-889" title="svandalen-2" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-2.jpg" alt="Wochenende im Schnee" width="460" height="260" /></p>
<p>Nach knapp 4,5 Stunden kamen wir an unserem Wochenenddomizil an &#8211; riesige Ferienwohnung mit Aussicht auf den nächtlich beleuchteten Skihang. Bei selbst gebackener Pizza, ein paar Drinks und lustigen Spielchen klang der Abend in gemütlicher Runde aus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-890" title="svandalen-4" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-4.jpg" alt="svandalen Panorama" width="460" height="260" /></p>
<p>Am nächsten Morgen strahlte die Sonne aus Leibeskräften vom blau-blauen Himmel. Also gings gleich nach einem stärkenden Frühstück die knapp 200 Meter zur Piste. Da wir nicht im Besitz der richtigen Ausrüstung sind, führte uns der erste Weg zur Skiausleihe. Dort verbrachten wir knapp eine Stunde bei der Jagd nach Stiefeln, Ski und Helm. Als diese dann endlich erstanden waren, gings endlich los. Wie schon gesagt, sind wir nicht unbedingt die passioniertesten Skiläufer. Also versuchten wir uns zunächst am &#8220;Kinderhang/Idiotenhügel&#8221;.  Dank der moralischen Unterstützung von Maria  Edith ging das auch recht gut, so dass wir uns nach einigen Trainingsrunden auch an den &#8220;großen&#8221; Berg wagten. Den kannten wir ja schon von unserer aufregenden Wanderung zur &#8220;<a href="http://marcelkrauss.de/blog/2008/03/10/treffen-sich-1000-schneemanner-zum-winterpicknik/">Himlaleitet</a>&#8220;.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-891" title="svandalen-3" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-3.jpg" alt="Zwiebl und Maria Edith" width="460" height="260" /></p>
<p>Dabei vergingdie Zeit wie im Fluge und schon bald mahnte die untergehende Sonne an die Schließung der Skiausleihe und das Ende eines traumhaften Wintertages. Es war dann aber auch wirklich genug &#8211; so lange hatten wir noch nie in Skistiefeln gesteckt und entsprechend wohltuhend war es dann als wir die Füsse von den dicken Klunker wieder befreien konnten. Ziemlich geschafft kehrten wir in die wohnung zurück, um bei einem wohlverdienten Spätnachmittagsnickerchen ein bisschen Kraft für den Abend zu sammeln. Dieser verlief ähnlich feuchtfröhlich wie Tags zuvor.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-894" title="svandalen-7" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-7.jpg" alt="Svandalen skitrekk" width="460" height="260" /></p>
<p>Am Sonntagmorgen vergnügten scih Maria-Edith, Amaranta og Finn nochmals zur Piste auf, während wir unser Langlaufglück versuchten. Allerdings kamen wir nicht so richtig weit. Der vortag hatte doch gewaltig an den Kräften gezehrt. Deshalb machten wir des öfteren halt und genossen Aussicht und Sonne.</p>
<p>Schließlich stand wieder der Heimweg an.  Wir starteten bei Tageslicht und fuhren in den Sonnenuntergang &#8211; dabei konnten wir nocheinmal die tolle Landschaft genießen, die uns auf der Herfahrt im Dunkeln verborgen blieb.</p>
<p>An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Maria Edith, Finn  und Amaranta (auch wenn sie das wohl nicht lesen können <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) für ein traumhaft schönes Winterwochenende!!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-893" title="svandalen-8" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/svandalen-8.jpg" alt="Sauda Skisenter" width="460" height="260" /></p>
<p>*PS.: Weil wir gerade bei Filmtips sind: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rl5gr_WqYyw" target="_blank">Trolljegeren</a>&#8221; -  Ein Dokumentarfilm über norwegisches Kulturgut &#8211; falls der auch in deutschen Kinos läuft &#8211; Samstagsabendunterhaltung made in Norway <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>årets første</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 21:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Livet i Norge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Monat ist schon längst um und hier im Blogg ist mal wieder nix passiert &#8230; Skandal! Was ist nur aus den guten Vorsätzen geworden? Da gibts nichts zu entschuldigen nur eben eine Kurzfassung der Ereignisse seit vorigen Jahr. Wie berichtet fiel unser Weihnachtsurlaub dem Schneechaos in Mitteleuropa und im ganz speziellen Fall Frankfurt zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Monat ist schon längst um und hier im Blogg ist mal wieder nix passiert &#8230; Skandal! Was ist nur aus den guten Vorsätzen geworden? Da gibts nichts zu entschuldigen <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  nur eben eine Kurzfassung der Ereignisse seit vorigen Jahr.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-878" title="januar11-1" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/januar11-1.jpg" alt="Sverd i fjell - Harfsfjord im Januar 2011" width="460" height="260" /></p>
<p><span id="more-870"></span>Wie berichtet fiel unser Weihnachtsurlaub dem Schneechaos in Mitteleuropa und im ganz speziellen Fall Frankfurt zum Opfer. Also verbrachten wir die Vorweihnachtstage wie gewohnt auf Arbeit und bei der Suche nach einem einigermassen adäquaten Weihnachtsbraten-Ersatz. Zum Glück sind wir nicht übermäßig anspruchsvoll und begnügten uns mit &#8220;Julepølser&#8221; und Pute. Zugegeben meine Kochkünste sind keinesfalls mit den heimischen Weihnachtsküchenchefs vergleichbar, aber wie gesagt &#8211; wir sind gar nicht soooo anspruchsvoll.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-873" title="weihnachtsgeschichte4" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/weihnachtsgeschichte4.jpg" alt="Domkirke Stavanger" width="460" height="260" /></p>
<p>Und während sich die Norweger zum Heilig Abend gegen 5 auf ihre Ribben und Pinnekjøtt stürtzten, wagten wir uns nach draussen ins tief verschneite Stavanger und unternahmen eine recht einsame Tour durch die winterliche City. Den Weihnachtsmann haben wir dabei ganz offensichtlich verpasst.</p>
<p>Das Weihnachtswochenende war dann ebenso ruhig ruhig und entspannt. Wir nutzten beispielsweise das traumhafte Winterwetter zu einer kleinen Skitur auf dem großen Stokkavannet &#8211; ja, richtig gelesen: Skitur übers Wasser!!!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-874" title="januar11-3" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/januar11-3.jpg" alt="Skitur auf dem Stokkavannet" width="460" height="260" /></p>
<p>Nach den Weihnachtstagen war dann wieder &#8220;Job&#8221; angesagt &#8211; und wieder einmal wurde deutlich, dass wir wohl die einzigen Menschen zu Romjul auf Arbeit waren. Immerhin konnten wir unsere stornierten Flüge umbuchen und somit die Weihnachtsferien auf  Januar verschieben.</p>
<p>Doch zuvor gabs noch einen Jahreswechsel und ein paar Tage Arbeit zu überstehen. damit wir aber nicht auch nocht die Neujahrsfeierlichkeiten in trauter Viersamkeit verbringen mussten, hat sich die Myschka erbarmt und uns mit leckeren Drinks und flotten Sprüchen das warten aufs neue Jahr versüsst. So ganz nebenbei konnten wir die inoffiziellen Carcasonne-Meisterschaften austragen &#8211; beinharte Schlachten, bissige Kommentare und fiese Strategien! Einen Sieger/in gabs am Ende nicht &#8211; unentschieden. Da aber die Myschka alsungeschlagener Champion und  haushohe Favoritin in die Schlacht ging, musste ihr dieses Unentschieden wie eine Niederlage vorkommen.</p>
<p>Der Neujahrsabend war dann sehr stürmisch, nicht auf dem Schlachtfeld, sondern auch draußen vor der Tür, sodaß vom großen Feuerwerk nicht viel mehr zu sehen war, als ein paar weniger verpusteter Sternschnuppen.  Das Jahr 2011 begann wettertechnisch recht annehmbar &#8211; der obligatorische Strand(neujahrs)ausflug wurde von Klärchen begleitet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-875" title="januar11-2" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/januar11-2.jpg" alt="Neujahr am Hellestø-Strand" width="460" height="260" /></p>
<p>Und nachdem wir die Myschka wieder gen Deutschland verabschiedet hatten, begann ein neues Jahr mit viel Arbeit &#8211; im Büro und zu Hause. Auf mich wartete gleich am ersten Feierabend des Jahres ein &#8220;kleiner&#8221; Haufen mit Feuerholz, den ich glücklicherweise zwischen den Feiertagen ergattern konnte &#8211; in Norwegen war nämlich das Feuerholz alle &#8211; haben zumindest alle Zeitungen geschrieben, die Leute haben gehortet  wie verrückt und dann war wirklich kaum noch was zu kriegen.</p>
<p>Die Zwiebl für ihren Teil studiert nebenbei fleißig noch ein bissl Organisationsentwicklung und blockiert damit jede freie Minute den Rechner. Der hat dann auch zwischenzeitlich gestreikt.</p>
<p>Ach ja,  zwischendurch haben wir unseren Weihnachtsurlaub nachgeholt, ganz stilecht mit Tannenbaum, Bescherung, Gans und Ente. Dabei durfte ich auch mein Nichte kennenlernen, die seit August mit der Sonne um die Wette strahlt &#8211; friedlicher Erstkontakt <img src='http://marcelkrauss.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-876" title="onkel-m" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/onkel-m.jpg" alt="Hilfe, ein Baby!" width="460" height="260" /></p>
<p>Tja und inzwischen ist der Januar schon wieder Geschichte, und die erinnerungen ans alte Jahr verblassen so langsam. Die Tagesind viel zu kurz und vergehen wie im Fluge &#8211; und so langsam  wird es wirklich Zeit, daß es draußen wieder heller und grüner wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-877" title="januar11-4" src="http://marcelkrauss.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/januar11-4.jpg" alt="Hellestø-stranden am Neujahrstag gegen 15 Uhr" width="460" height="260" /></p>
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